Nachhaltig das Immunsysthem stärken

Nachhaltig das Immunsysthem stärken

Wem läuft gerade nicht auch die Nase?

In der kalten Jahreszeit hört man überall Husten und Niesen. Wer zu lange in der Kälte war, kann sich eine Blasenentzündung einfangen und wer kaltem Wind ausgesetzt war, einen steifen Nacken. Jeder kennt einen Kollegen, der gerade krank ist, oder sind Sie vielleicht selbst betroffen?
Aber muss das alles sein? Wieso sind wir so anfällig im Winter? Und was hilft uns dabei, unser Immunsysthem zu stabilisieren und zu stärken?

Eiseskälte…

… führt im Körper dazu, dass ein großer Energieaufwand betrieben werden muss, um den Körper bei seiner Funktionstemperatur von 37° Grad Celsius zu erhalten. Das schwächt den Körper allgemein wovon besonders die Randzonen betroffen sind. Finger und Füße sind daher öfters kalt, die Nase und bei vielen, die auch im Kalten sitzen, die Blase werden durch die Kälte anfälliger für Krankheiten. Denn die Kälte führt zu verengten Gefäßen und das wiederum dazu, dass weniger Blut fließt, weniger Nahrstoffe ausgetauscht werden und Fremdkörper leichter eindringen können. Aber zum Glück gibt es ja noch unser Immunsystem.

Ein hochkomplexes System

Unser Immunsystem ist ein hochkomplexes System, welches uns davor schützt, dass Fremdkörper in uns eindringen oder gar die Überhand gewinnen. Das können zum Beispiel Umweltgifte, Viren, Bakterien, Parasiten und vieles andere mehr sein. Um uns zu schützen, gibt es viele verschiedene Schutz- und Abwehrsysteme, allen voran unsere Haut und unsere Verdauungssekrete und -organe, wie z. B. der Speichel im Mund, die Magensäure im Magen, die Darmschleimhaut mit ihren Abwehrzentren, den Pyerschen Plaques und den kaum vorstellbar vielen Bakterien, die in unserem Darm leben. Im Körper gibt es unsere Milz, Lymphknoten und die weißen Blutkörperchen, die Leukozyten, die sich wiederum in einige andere Abteilungen unterteilen lassen und dafür sorgen, dass eingedrungene schädliche Erreger nicht die Überhand gewinnen, sondern wieder nach draußen begleitet werden.

Ein Schlüsselorgan für die Immunabwehr…

… ist definitiv unsere Milz, denn dort werden die Spezialeinheiten der zellulären Immunabwehr vermehrt: die B- und T-Lymphozyten (ein Teil der oben angesprochenen Leukozyten), die besonders wichtig sind, damit schädliche Bakterien und Viren die Balance aller im Körper lebenden förderlichen Bakterien nicht stören. Außerdem ist sie Speicherorgan für die ebenfalls zu den Leukozyten zählenden Monozyten, die großen Fresszellen. Das sind jene Zellen, die hinterher alles wieder aufräumen, nachdem die schädlichen Bakterien Bekanntschaft machen mußten mit den Sondereinheiten.
Um das Ganze etwas abzukürzen: wer im Winter krankheitsresistent sein möchte, braucht auf allen Ebenen ein gut funktionierendes System, vor allem aber auch eine gesunde Milz.

Der Milz auf die Sprünge helfen

Dr. Inrgid Fonk ist Begründerin des Immunsysthemischen Testaufbaus (IST), einer Weiterentwicklung der Elektroakupunktur(diagnostik) nach Dr. R. Voll. Sie erkannte, dass der Milz in der Therapie und Verhütung von Krankheiten eine Schlüsselfunktion zukommt, da hier der Zugang zum Grundregulationssysthem, unserem Immunsysthem am besten gelingt. Um dies zu erreichen, ist es das primäre Ziel in der IST, den Basisausgleich herzustellen. Das bedeutet, systematisch alle die Milz störenden Fremdkörper ausfindig zu machen und als Nosoden in den Testaufbau einzubringen. Das sind allen voran Zahnwerkstoffe, Bakterien und Viren. Ist der Basisausgleich geschafft, kann man sich speziellen Fragestellungen zuwenden, denn der Zugang über die Milz ist frei. Jetzt ist es möglich, schädliche Darmparasiten ausfindig zu machen, Zahnherde und besonders das Nervensystem schädigende Bakterien zu finden.

Die Therapie des Immunsystems

Wenn alle störenden Faktoren gefunden wurden und das ganze System ausgeglichen ist, geht es an die Therapie. Hier bekommt jeder Patient ganz individuell zusammengestellte Medikamente, die sogenannten IST-Koplexe, die vom Therapeuten verschrieben werden. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus den individuell gefundenen Nosoden und homöopathischen Mitteln, die verbindend, unterstützend oder ausleitend den IST-Komplex vervollständigen. Außerdem werden oft noch die Ausleitung fördernde Medikamente für Lymphe, Leber oder Darm verschrieben.

Was es jetzt noch braucht…

…ist Geduld. Bei Bakterien und Immunsystem denkt jeder sofort an Antibiotika und deren sehr schnelle und oftmals nachhaltige Wirkung, leider oft mit sehr zerstörerischen Folgen für die Darmflora. Die IST-Therapie wirkt demgegenüber genau entgegengesetzt. Sie macht das körpereigene Immunsystem durch die Nosoden auf genau die Stoffe aufmerksam, die das System stören, und hilft so diese auszuscheiden und den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Sie wirkt sanft und nachhaltig ohne schädigende Folgen für die Darmflora, braucht aber dafür meistens länger. Das soll nicht bedeuten, dass der IST nicht auf bei akuten Krankheiten eine hervorragende Hilfe sein kann, aber wer sein Immunsysthem von Altlasten befreien will und wirklich nachhaltig stärken möchte, der muss schon etwas Zeit und Geduld mitbringen. Dies zahlt sich aber aus, denn je freier das Immunsysthem von Altlasen ist, desto besser kann es sich auf seine Aufgabe konzentrieren und akut dafür sorgen, dass Sie gesund bleiben, auch wenn mal etwas mehr Stress auf Sie zukommen sollte!

Sie wollen Ihr Immunsystem nachhaltig stärken und sich mittels IST behandlen lassen? Oder haben Sie noch Fragen? Dann schreiben Sie mir gerne unter praxis@weber-heilpraktiker-germering.de. Ich freue mich über Ihre Nachricht.

Ihr HP Sebastian Weber

 

 

Wichtiger Hinweis: Die in meinen Blogs genannten Behandlungsmethoden stammen aus der Erfahrungsmedizin. Die Mehrzahl dieser etablierten, medizinischen Therapieverfahren ist noch nicht nach den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin (Schulmedizin) wissenschaftlich hinreichend abgesichert. Insbesondere existieren noch keine randomisierten, kontrollierten Studien oder übergreifende Metaanalysen. Ein Erfolg der Erfahrungsmedizinischen Therapieformen kann nicht in jedem Behandlungsfall gewährleistet werden.